Hallo,
weil der Begriff "Cuckold" nicht unbedingt zur Allgemeinbildung gehört, gibt es hier mal eine Definition oder BegriffserklĂ€rung fĂŒr Cuckold:
Ehefrau wurde von einem fremden Bull gefickt und im Beisein ihres Cuckold Mannes mit fremden Sperma vollgespritzt.Innerhalb der Szene wird zwischen dem
Wifesharing und dem
Cuckolding unterschieden.
Beim
Wifesharing (engl. fĂŒr Teilen der Frau) hat der Mann unter UmstĂ€nden auch geschlechtliche Beziehungen zu anderen Frauen und kommt damit dem Swinger nahe. Dabei kann der Mann dominant handeln und seine Frau aktiv einzelnen MĂ€nnern oder Gruppen zum Geschlechtsverkehr anbieten oder eher devot handeln, indem er seiner Frau einen Liebhaber gestattet und sich aktiv oder passiv am Liebesakt beteiligt (Flotter Dreier). Voyeuristische Elemente können hierbei von wesentlicher Bedeutung sein.
Der
Cuckold, oft Cucki oder Cuck genannt, ist in der Regel devot veranlagt, das Cuckolding selbst ist hĂ€ufiger Bestandteil der female led relationship und/oder eine Spielart innerhalb des Femdom und wird deshalb auch zu den Spielarten des BDSM gerechnet. Der Cuckold genieĂt es von seiner Frau dominiert zu werden und zwar nicht nur zwangslĂ€ufig in sexuellen, sondern auch in alltĂ€glichen Dingen. Es kann ihn erregen, wenn seine Frau/Partnerin einen oder mehrere feste Liebhaber hat, insbesondere wenn sie zu diesen eine engere Bindung aufbaut.
DemĂŒtigung in diesem Bereich kann eine erotisierende Wirkung auf den Cuckold haben, selbst wenn er körperlich durchaus in der Lage ist, seine Frau/Partnerin zum Orgasmus zu bringen. Es erfĂŒllt ihn mit Stolz, wenn seine Frau von âechten MĂ€nnernâ begehrt wird. Die Beziehung seiner Frau/Partnerin zu ihren Liebhabern wird von ihm unterstĂŒtzt und befördert, oft auch indem er seiner Frau/Partnerin bei der Vorbereitung auf sexuelle AktivitĂ€ten (z.B. Schminken, Baden) hilft.
Oft dehnt sich die bewusst gewollte Unterordnung auch auf den Liebhaber aus, indem der Cuckold auch ihm gegenĂŒber eine devote Rolle einnimmt und sich von ihm dominieren und erniedrigen lĂ€sst. Das kann so weit gehen, dass der Cuckold die Rolle eines Dieners einnimmt, der beispielsweise seiner Partnerin und ihrem Liebhaber das FrĂŒhstĂŒck ans Bett bringt oder Kleidung und Schuhe des Liebhabers zu reinigen hat, wĂ€hrend dieser sich mit seiner Frau amĂŒsiert.
Sexuelle Dienste, beispielsweise vorbereitenden Cunnilingus oder das Reinigen der Intimzonen des Paares nach vollzogenem Geschlechtsverkehr werden in der erotischen, vor allem der BDSM-Literatur beschrieben. Im Bereich Femdom gehört die Keuschhaltung des Cuckolds zu den hÀufig in der Literatur auftauchenden Fantasien.
Bei allen, auch extremen Ausformungen liegt der Beziehung zwischen dem Cuckold und seiner Partnerin eine intensive gegenseitige Zuneigung zugrunde. Obwohl die Partnerin sexuelle und auch andere emotionale Befriedigung bei ihrem Liebhaber findet, ist die Bindung zum Partner wesentlich stĂ€rker als zum Liebhaber. Viele dominant veranlagte Frauen genieĂen das bewusste MachtgefĂ€lle (engl. power exchange) innerhalb der Partnerschaft und genieĂen es, ihre Macht ĂŒber den Partner, insbesondere vor ihrem Liebhaber aber auch manchmal in der Ăffentlichkeit zu demonstrieren.
FĂŒr einen devot-masochistisch veranlagten Cuckold kann es im Gegenzug eine besondere Auszeichnung darstellen, von seiner Frau/Partnerin DemĂŒtigung und damit Aufmerksamkeit und WertschĂ€tzung als unterwĂŒrfiger Teil der Beziehung zu erfahren. Es finden keinerlei Heimlichkeiten zwischen den Partnern statt. Daher werden Cuckold-Beziehungen hĂ€ufig als sehr intensiv und bestĂ€ndig beschrieben. Hierbei sind durchaus Ăhnlichkeiten zu den GrundsĂ€tzen der Polyamorie zu finden.