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Autor Thema: Was bdeutet der Begriff Cuckold?  (Gelesen 5197 mal)
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Admin
busy boy
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« am: Freitag, 07.03.2008 14:15:07 »
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Hallo,

weil der Begriff "Cuckold" nicht unbedingt zur Allgemeinbildung gehört, gibt es hier mal eine Definition oder BegriffserklĂ€rung fĂŒr Cuckold:


Ehefrau wurde von einem fremden Bull gefickt und im Beisein ihres Cuckold Mannes mit fremden Sperma vollgespritzt.

Innerhalb der Szene wird zwischen dem Wifesharing und dem Cuckolding unterschieden.

Beim Wifesharing (engl. fĂŒr Teilen der Frau) hat der Mann unter UmstĂ€nden auch geschlechtliche Beziehungen zu anderen Frauen und kommt damit dem Swinger nahe. Dabei kann der Mann dominant handeln und seine Frau aktiv einzelnen MĂ€nnern oder Gruppen zum Geschlechtsverkehr anbieten oder eher devot handeln, indem er seiner Frau einen Liebhaber gestattet und sich aktiv oder passiv am Liebesakt beteiligt (Flotter Dreier). Voyeuristische Elemente können hierbei von wesentlicher Bedeutung sein.

Der Cuckold, oft Cucki oder Cuck genannt, ist in der Regel devot veranlagt, das Cuckolding selbst ist hĂ€ufiger Bestandteil der female led relationship und/oder eine Spielart innerhalb des Femdom und wird deshalb auch zu den Spielarten des BDSM gerechnet. Der Cuckold genießt es von seiner Frau dominiert zu werden und zwar nicht nur zwangslĂ€ufig in sexuellen, sondern auch in alltĂ€glichen Dingen. Es kann ihn erregen, wenn seine Frau/Partnerin einen oder mehrere feste Liebhaber hat, insbesondere wenn sie zu diesen eine engere Bindung aufbaut.

DemĂŒtigung in diesem Bereich kann eine erotisierende Wirkung auf den Cuckold haben, selbst wenn er körperlich durchaus in der Lage ist, seine Frau/Partnerin zum Orgasmus zu bringen. Es erfĂŒllt ihn mit Stolz, wenn seine Frau von „echten MĂ€nnern“ begehrt wird. Die Beziehung seiner Frau/Partnerin zu ihren Liebhabern wird von ihm unterstĂŒtzt und befördert, oft auch indem er seiner Frau/Partnerin bei der Vorbereitung auf sexuelle AktivitĂ€ten (z.B. Schminken, Baden) hilft.

Oft dehnt sich die bewusst gewollte Unterordnung auch auf den Liebhaber aus, indem der Cuckold auch ihm gegenĂŒber eine devote Rolle einnimmt und sich von ihm dominieren und erniedrigen lĂ€sst. Das kann so weit gehen, dass der Cuckold die Rolle eines Dieners einnimmt, der beispielsweise seiner Partnerin und ihrem Liebhaber das FrĂŒhstĂŒck ans Bett bringt oder Kleidung und Schuhe des Liebhabers zu reinigen hat, wĂ€hrend dieser sich mit seiner Frau amĂŒsiert.

Sexuelle Dienste, beispielsweise vorbereitenden Cunnilingus oder das Reinigen der Intimzonen des Paares nach vollzogenem Geschlechtsverkehr werden in der erotischen, vor allem der BDSM-Literatur beschrieben. Im Bereich Femdom gehört die Keuschhaltung des Cuckolds zu den hÀufig in der Literatur auftauchenden Fantasien.

Bei allen, auch extremen Ausformungen liegt der Beziehung zwischen dem Cuckold und seiner Partnerin eine intensive gegenseitige Zuneigung zugrunde. Obwohl die Partnerin sexuelle und auch andere emotionale Befriedigung bei ihrem Liebhaber findet, ist die Bindung zum Partner wesentlich stĂ€rker als zum Liebhaber. Viele dominant veranlagte Frauen genießen das bewusste MachtgefĂ€lle (engl. power exchange) innerhalb der Partnerschaft und genießen es, ihre Macht ĂŒber den Partner, insbesondere vor ihrem Liebhaber aber auch manchmal in der Öffentlichkeit zu demonstrieren.

FĂŒr einen devot-masochistisch veranlagten Cuckold kann es im Gegenzug eine besondere Auszeichnung darstellen, von seiner Frau/Partnerin DemĂŒtigung und damit Aufmerksamkeit und WertschĂ€tzung als unterwĂŒrfiger Teil der Beziehung zu erfahren. Es finden keinerlei Heimlichkeiten zwischen den Partnern statt. Daher werden Cuckold-Beziehungen hĂ€ufig als sehr intensiv und bestĂ€ndig beschrieben. Hierbei sind durchaus Ähnlichkeiten zu den GrundsĂ€tzen der Polyamorie zu finden.
« Letzte Änderung: Samstag, 08.03.2008 12:40:02 von Admin » Gespeichert

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« Antworten #1 am: Freitag, 07.03.2008 14:15:24 »
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Cuckold Klassifikationen und Bezeichnungen

Was ist ein C1? Was ist S und was bitte ein WM? All diese Begriffe liest man immer wieder in diversen Foren und auf Seiten zum Thema Cuckold und Wifesharing. Wir möchten ein wenig Licht ins Dunkel der AbkĂŒrzungen bringen und euch die wichtigsten Begriffe kurz und knapp erklĂ€ren. Dazu gehören: L (der Lover), WM (Wifesharer Master), S (Swinger), WS (Wifesharer), C1 (der einsteiger Cuckold), C2 (der typische Cuckold) und der C3 (der durch und durch Cuckold). Da wir den Lover und auch den Wifesharer hier ausfĂŒhrlich behandelt haben, widmen wir uns den anderen Begriffen.

WM (Wifesharer Master) - Der Dominante Wifesharer
Der domainante Wifesharer unterwirft sich nicht der Frau und ist auch nicht darauf bedacht, ausschließlich ihren Lustgewinn zu steigern. Er hat durchaus Sex mit anderen Frauen neben ihr. Er fĂŒhrt seine Frau gern anderen MĂ€nnern oder auch Gruppen vor. Teilweise muss sie sogal als die „Nutte" fremde MĂ€nnergruppen befriedigen. Trotzdem geschieht dies alles im beiderseitigem EinverstĂ€ndnis. Die Vorlieben des dominanten Wifesharers sind daher auch im Bereich BDSM, NS und Gruppensex zu suchen.

C1 (der einsteiger Cuckold)
Der C1 steht durchaus darauf, seine Partnerin mit anderen MÀnnern zu teilen und sich diesen auch ein wenig zu unterwerfen. Er und die Frau verstehen das Cuckolding aber mehr als ein Spiel. Bei einem C1 kommt es seltener vor, das sie sich mit einem anderen Mann alleine trifft. Der C1 nimmt oftmals aktiv am Sex mit anderen MÀnnern teil. Beim C1 ist das Cuckolding also mehr als Rollenspiel zu verstehen, welches auch nach dem Sex beendet ist. VerÀnderungen in der Beziehung gibt es so gut wie keine.

C2 (der typische Cuckold)
Im Leben des C2 wird das Spiel aus sexueller Selbstbestimmung der Frau und daraus resultierenden Lustgewinn fĂŒr ihn mehr sichtbar. Bei einem C2-Paar hat sie durchaus einen oder mehrere feste Lover. Der C2 hat keinerlei Einfluss darauf. Beim Sex hat der C2 nichts zu sagen, entweder bestimmt sie oder ihr Lover das Geschehen. Der C2 lĂ€sst sich gerne von seiner Frau dominieren. Zeitweise kann es vorkommen, dass er keinen Sex mehr mit seiner Frau hat.

C3 (der durch und durch Cuckold)
Das Leben eines C3 wird fast ausschließlich durch seine Partnerin bestimmt. Sexuellen Kontakt zwischen ihm und ihr gibt es schon so gut wie gar nicht mehr. Teilweise wird er durch seine Partnerin ĂŒber Strecken oder komplett Keusch gehalten. Er lĂ€sst sich bis zum maximum dominieren und genießt das. Man spricht auch von „Never-Inside". Bei einem C3 kann es auch zu Dingen wie FremdschwĂ€ngerung oder totaler Keuschhaltung kommen. In ganz extremen FĂ€llen sogar zu einer freiwilligen Entfernung der Hoden.
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